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Kleingarten - Nutzung und Gestaltung

© Thomas Wagner, BDG© Thomas Wagner, BDGIn einer Studie in Nordrhein-Westfalen wurde mit umfassenden Befragungen und Experteninterviews die aktuelle Situation des Kleingartenwesens erfasst und die zukünftigen Entwicklungs-möglichkeiten analysiert. 

Die Studie zeigt die vielfältigen Funktionen des Kleingartenwesens auf um für die Zukunft gerüstet zu sein und gibt notwendige Empfehlungen zur weiteren Entwicklung. Demnach muss sich das Kleingartenwesen vor allem den Herausforderungen eines bevorstehenden Generationswechsels, den zunehmenden Anforderungen an das Ehrenamt, den immer komplexeren rechtlichen Rahmenbedingungen und den Entwicklungen im Freizeitverhalten stellen.

Sicherlich ist eine Studie, die im Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde nicht zu 100 Prozent im Land Berlin gültig. Überlegungen, inwieweit die Erkenntnisse aus der Studie in NRW auf das Land Berlin umsetzbar sind, möge daher jeder selber für sich anstellen. 

Betrachten wir einmal das unten stehende Kapitel der Studie etwas näher.

Kapitel 7  - Analyse des Status quo und Darstellung zukünftiger Entwicklungsmöglichkeiten – Fokussierung auf Problemlagen und Handlungsfelder

Das hört sich zunächst einmal sehr kompliziert an, aber in dem Kapitel finden sich interessante Betrachtungen zu den verschiedenen Typen von Kleingarten (Nutzgarten, Familiengarten, Therapiegarten, etc.) die in den entsprechenden Kleingartenanlagen zu finden sind.

Die stabilen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Bundesrepublik brachten einen hohen Versorgungsgrad der Bevölkerung mit sich. Im Kleingartenwesen führte das zum Verlust der vorrangigen Versorgungsfunktion beziehungsweise der Nichteinhaltung der Drittelwirtschaft. Viel stärker als zuvor wurde das Freizeitverhalten auf den Kleingarten übertragen. Was sich zunächst im sogenannten „Freizeitgarten“ mit seinen sichtbaren Nutzungsveränderungen zeigte, hat sich bis heute weiterdifferenziert: Es erfolgt eine individuelle Nutzung und Gestaltung des Kleingartens.


historische Gartenlaube © Thomas Wagner, BDGhistorische Gartenlaube © Thomas Wagner, BDGDie Vorlieben des Pächters finden Ausdruck in den vorhandenen Flächennutzungen und ihren Dimensionen, der Anordnung und Zusammensetzung der Pflanzenbestände, der Gestaltung der Erschließung sowie Ver- und Entsorgung, in der Gestaltung der Laube, in der Wahl der Gehölze sowie in der Ausgestaltung des Gartens mit Dekorationselementen. So ergibt sich gegenwärtig eine breite Palette möglicher Kleingartengestaltungen, aus denen sich die im Folgenden vorgestellten Typen ableiten lassen. Die Duldung und Förderung der Kleingarten | Nutzung und Gestaltung Vielfalt der Kleingartengestaltungen bietet dem Kleingartenwesen die Möglichkeit, konkurrierenden Angebotenim Freizeitbereich zu begegnen, neue Pächtergruppen anzusprechen und sich für das Publikum offen und innovativ zu präsentieren. Für die Zukunft ist eine weiterführende Differenzierung und damit eine Weiterentwicklung des Kleingartenwesens in diesem Bereich zu erwarten.

Nachfolgend einige Beispiele möglicher individueller Gestaltung der Kleingärten:

Bitte auf die Links klicken um auf die folgenden Seiten zu gelangen. 

 


Quelle: Text und Abbildungen: Kleingartenstudie NRW-Kapitel 7

Foto: © Thomas Wagner, BDG

 

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